Solidarität mit den Flüchtlingen in Witzenhausen (und anderswo)

In den letzten Wochen ist eine Randgruppe, die man sonst eher Plastiktüten tragend auf der Kasseler Landstraße- wenn überhaupt- wahrgenommen hat, in den Blickpunkt der Lokalpresse und somit der öffentlichen Wahrnehmung geraten.
 
Die Asylbewerber, die im Industriegebiet am Rande von Witzenhausen in einer Flüchtlingsunterkunft leben.
 
Die Zustände dort wurden auf einer öffentlichen Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem AK Asyl stattfand, bemängelt. Zu eng, zu weit abgelegen und ein schlechter allgemeiner Wohnstandard waren Hauptkritikpunkte, die zu einem Streik führten. Weiterhin empfinden es die Flüchtlinge als Zumutung, zweimal die Woche im Kreishaus eine Unterschrift abgeben zu müssen, um in den Genuss geringer monetärer Leistungen zu kommen.
 
 
Statt einer Welle der Solidarität ernteten die meist jungen Männer Spott, Zurückweisung und Häme. Dutzende von Usern ließen sich im Internet und auch in Form von Leserbriefen über die angeblich hohen Ansprüche der Asylbewerber aus. Sie sollen froh sein, dass sie überhaupt hier sein dürfen und wir sie mit unseren Steuergeldern durchfüttern, lautete der  Tenor.  Weiterlesen
Lehmbau Sauna

Lehmbau Sauna

Bau einer Sauna aus Cobwood

Nun gibt es doch noch einen Lehmbauworkshop in diesem Jahr!

Vom Donnerstag, 29.08. bis Sonntag, 01.09.13 werden wir in einem experimentellen Workshop im Cobwoodverfahren eine Sauna aus Holz und Lehm bauen.
Cobwood ist eine Mischung aus Holzscheiten, die wie Ziegel vermauert werden, und Strohlehm als Mörtel. Eine einfache, natürliche und umweltfreundliche Art des Bauens…

Teilnehmen können alle, die gerne mit dem Baustoff Lehm arbeiten möchten.

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„UnvergEssbare“ PatInnen gesucht

„UnvergEssbare“ PatInnen gesucht

Transition Town Witzenhausen sucht noch für Tomaten, Kürbisse und Beerensträucher „unvergEssbare“ PatInnen.

„In den letzten Wochen haben viele Menschen ihre Jungpflanzen, die sie übrig hatten, bei uns im Laden abgegeben“ erklärt Katja Mangold, Studentin der ökologischen Agrarwissenschaften. „Wir haben sie teilweise schon in große Kübel verpflanzt und mit torffreier Erde aus der Region, die von Humus und Erdenkontor aus Eichenberg gespendet wurde, versorgt.“ Nun sollen die Pflanzen gemäß dem UnvergEssbar Gedanken an Menschen abgegeben werden, die die Kübel entweder vor ihren Geschäften oder Privatwohnungen aufstellen.
Die Idee ist,

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