Das partizipative Hausplanungsverfahren hat über 40 Menschen ermutigt, an der Planung des Transition Hauses teilzunehmen. Über 100 Ideen hingen für 5 Tage an den Wänden und viele Aktivitäten fanden Menschen, die es sich vorstellen können, sie im Haus anzubieten. Besonders hoch im Kurs steht alles was Körperarbeit anbelangt, wie Yoga, Kreistänze, Massage, Kuscheln oder Entspannungstechniken. Auch das Kochen und Konservieren von Nahrungsmitteln interessiert viele. Weiterhin haben viele ihren Namen bei allem rund um Tausch- und Verschenkangebote aufgeschrieben. Tauschcafes, Tauschkörbe, Umsonstladen und Schwarze Bretter für Tauschangebote wünschen sich viele. Aber auch ausgefallene Ideen, wie die der „Energiesklaven“, bei der wir auf einer Art Hometrainer den Strom für unsere Aktivitäten im Haus selbst erzeugen sollen, sowie ein Wurmkompost, der nicht irgendwo im Hinterhof ein unbeachtetes Dasein fristen soll, sondern einen zentralen Platz mittem im Haus bekommen soll, fanden Interessenten und OrganisatorInnen. Auch haben wir insgesamt 3 Angebote für ein Klavier bekommen – es wird also bald noch etwas musikalischer bei TT zugehen.
Neuigkeiten
Projekt der solidarischen Landwirtschaft sucht neue UnterstützerInnen für die 4. Anbau-Saison
In Kürze startet die vierte Saison der „CSA Freudenthal“. Seit nunmehr drei Jahren produziert ein jährlich wechselndes Team von GärtnerInnen Gemüse für die Ganzjahresversorgung eines festen UnterstützerInnen-Kreises.
Mit Erfolg: Begonnen hatte das Projekt 4km vor den Toren Witzenhausens mit einer Fläche von knapp 4000 m² und zwei Folientunneln. Im vierten Jahr sind es nun ein guter Hektar und 4 Folientunnel. Rund 90 Personen werden das Jahr über mit Gemüse versorgt werden. Aber wie nun funktioniert die „Community Supported Agriculture“ (CSA) oder zu deutsch „Solidarische Landwirtschaft“?
PAUL sucht Spender
Hans Spinn hat einen mobilen Wasseraufbereitungsrucksack von der Uni Kassel erstanden. Diesen möchte er hilfsbedürftigen Menschen auf den Philippinen zukommen lassen, gerade solchen in abgelegenen Gebieten.
Der Rucksack heißt PAUL und kostet 1000 Euro. Über 400 Euro hat Hans Spinn schon mit Crowdfunding in der Witzenhäuserbevölkerung gesammelt.
Er wird in den nächsten Tagen auf dem Weihnachtsmarkt und in Schulen nach mehr Spenden suchen. Auch im Transition Haus kann für PAUL gespendet werden.