Auf dem Burgberg ist die Bettasche los(e)- Einwendungen bis morgen möglich

Auf dem Burgberg (beliebtes Naherholungsgebiet zwischen Ermschwerd und Witzenhausen-Ellerberg) wird seit vielen Jahren Kalkschotter von der Fa. Speck abgebaut, d.h. es handelt sich um eine “Abbaustätte für oberflächennahe Rohstoffe”. Dieser wird seit einigen Jahren mit der Bettasche aus dem Müllheizkraftwerk vermischt, um daraus Material für Straßenbau zu gewinnen. Bislang handelte es sich um ca. 10000 t pro Jahr. Seit einiger Zeit wird aber weit mehr dort gelagert/verarbeitet, daher muss nun der Flächennutzungsplan für die entsprechende Zone ändern werden in “Sondergebiet Abbau und Recycling”.

Das Regierungspräsidium Kassel hat gemäß Bundesemissionsschutzgesetz die Genehmigung für die Umwidmung der Fläche erteilt. Die Fa Speck musste ein Gutachten einreichen, dass das Material unbedenklich sei, keine Einträge in Boden und Wasser, das passende Gutachten kam zum Resultat, dass offene Lagerung auf Burgberg kein Problem darstelle.

Das heißt: Schon jetzt werden 10000 t Bettasche pro Jahr unter freiem Himmel am Burgberg gelagert und mit Kalkschotter gemischt. In Zukunft werden sich Mengen, sowie die das Verkehrsaufkommen, um die Asche zu transportieren, erhöhen.

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Containerprozess und Lebensmittel(ver)schenkeregal

Heiß her ging es in den letzten Wochen rund um das Thema “Lebensmittelverschwendung” und “Containern” in Witzenhausen. Neuigkeiten rund um den “Containerprozess”, der die Kleinstadt in Atem hält, könnt ihr dem Blog http://containerprozesswiz.blogsport.de entnehmen.

Zahlreiche Aktionen fanden in den letzten Tagen rund um das Thema  “Lebensmittelverschwendung” statt, u. a. eine Demonstration. Hier ein Redebeitrag von Transition Town, der dort gehalten wurde:

 

Gleichzeitig hat eine studentische Gruppe vor der Transition Haus Eingangstür ein Lebensmittelverschenkeregal aufgestellt, was nicht nur aufgrund des wachsenden Bewusstseins rund um Lebensmittelverschwendung bislang gut genutzt wurde.

Regel: Unverdorbene und saubere Lebensmittel, die du gerade nicht brauchst, magst oder überhast, hinein tun. Auch Dinge, die über Mindesthaltbarkeitsdatum sind, aber eben noch gut. JedeR darf sich soviel herausnehmen wie er/sie braucht. Komm doch auch mal vorbei!

Hausplanungswoche erfolgreich abgeschlossen

Hausplanungswoche

HausplanungswocheDas partizipative Hausplanungsverfahren hat über 40 Menschen ermutigt, an der Planung des Transition Hauses teilzunehmen. Über 100 Ideen hingen für 5 Tage an den Wänden und viele Aktivitäten fanden Menschen, die es sich vorstellen können, sie im Haus anzubieten. Besonders hoch im Kurs steht alles was Körperarbeit anbelangt, wie Yoga, Kreistänze, Massage, Kuscheln oder Entspannungstechniken. Auch das Kochen und Konservieren von Nahrungsmitteln interessiert viele. Weiterhin haben viele ihren Namen bei allem rund um Tausch- und Verschenkangebote aufgeschrieben. Tauschcafes, Tauschkörbe, Umsonstladen und Schwarze Bretter für Tauschangebote wünschen sich viele. Aber auch ausgefallene Ideen, wie die der “Energiesklaven”, bei der wir auf einer Art Hometrainer den Strom für unsere Aktivitäten im Haus selbst erzeugen sollen, sowie ein Wurmkompost, der nicht irgendwo im Hinterhof ein unbeachtetes Dasein fristen soll, sondern einen zentralen Platz mittem im Haus bekommen soll, fanden Interessenten und OrganisatorInnen. Auch haben wir insgesamt 3 Angebote für ein Klavier bekommen – es wird also bald noch etwas musikalischer bei TT zugehen.

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Projekt der solidarischen Landwirtschaft sucht neue UnterstützerInnen für die 4. Anbau-Saison

In Kürze startet die vierte Saison der “CSA Freudenthal”. Seit nunmehr drei Jahren produziert ein jährlich wechselndes Team von GärtnerInnen Gemüse für die Ganzjahresversorgung eines festen UnterstützerInnen-Kreises.

Mit Erfolg: Begonnen hatte das Projekt 4km vor den Toren Witzenhausens mit einer Fläche von knapp 4000 m² und zwei Folientunneln. Im vierten Jahr sind es nun ein guter Hektar und 4 Folientunnel. Rund 90 Personen werden das Jahr über mit Gemüse versorgt werden. Aber wie nun funktioniert die “Community Supported Agriculture” (CSA) oder zu deutsch „Solidarische Landwirtschaft“?

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PAUL sucht Spender

Hans Spinn hat einen mobilen Wasseraufbereitungsrucksack von der Uni Kassel erstanden. Diesen möchte er hilfsbedürftigen Menschen auf den Philippinen zukommen lassen, gerade solchen in abgelegenen Gebieten.

Der Rucksack heißt PAUL und kostet 1000 Euro. Über 400 Euro hat Hans Spinn schon mit Crowdfunding in der Witzenhäuserbevölkerung gesammelt.

Er wird in den nächsten Tagen auf dem Weihnachtsmarkt und in Schulen nach mehr Spenden suchen. Auch im Transition Haus kann für PAUL gespendet werden.

Die essbare Stadt feiert sich am Erntefest

Unvergessbar am Erntefest

Unvergessbar am ErntefestUnvergEssbar beim Erntefest Witzenhausen

am 24. und 25. August 2013

mit einem  
unvergEssbar-Stadtrundgang ab Marktplatz 11 Uhr
und dem
unvergEssbar-Buffet in der Pflückoase Brückenstr. 20
um 18 Uhr vor dem TT-Laden 
 
 
Derzeit findet man in und um Witzenhausen gehäuft Menschen mit gesteigertem Jäger- und Sammlertrieb. Der Grund: es ist Haupterntezeit in den gemäßigten Zonen der nördlichen Hemisphäre und somit auch im Werratal.
Hunderte helfende Hände bereiten währenddessen eifrig das 154. Witzenhäuser Erntefest vor.
 
Eine Ernte einzufahren ist eines der wichtigsten Prinzipien der Transition Town – Bewegung. Die Ernte ist die Belohnung für die schmutzigen Gummistiefel, die unzähligen abgesammelten Schnecken und die Liebe, die wir unseren großen und kleinen Gewächsen entgegengebracht haben. Ernten ermutigt weiterzumachen, die Sache aufrechtzuerhalten, zu verbessern und eine gute Ausgangsposition für weitere Schritte zu schaffen. Am Ertrag der Ernte wird der Erfolg gemessen, und erfolgreiche Systeme breiten sich aus – Weiterlesen

Pressemitteilung zur UnvergEssbar Konferenz

Tomaten, Pflaumen und Petersilie bringen Menschen zusammen

 
Rund 100 Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz folgten der Einladung zur UnvergEssbar Konferenz in Witzenhausen ,der ersten bundesweiten Konferenz zum Thema “Essbare Stadt”. Teilnehmer warenunter anderem Wissenschaftler, Aktivisten der Gemeinschaftgartenszene, sowie junge Landwirte.
 
Zur Eröffnung der Konferenz wurde das neue Schild, welches den Unvergessbar Schaugarten am Nordbahnhofsweg Interessierten näher erklärt, eingeweiht.
Hendrik Brand, Absolvent der Universität Witzenhausen hatte im Winter 2011 angefangen, den Schaugarten zu konzipieren, dieses Jahr kam noch eine Gemüsefläche hinzu. “Erst in drei bis fünf Jahren wird es hier richtig perfekt aussehen” erklärte er den anwesenden Konferenzteilnehmern und Witzenhäuser Kommunalpolitikern  Jörg Loosemann, Margarete Koschel-Naahs, Markus Keil und Walther Höltzel. “Solange brauchen die Stauden, um die richtige Größe zu haben, und den Boden komplett zu bedecken. Auch im Gemüsebeet müssen wir erst die Erdqualität verbessern und Massnahmen gegen Bodenerosion treffen.” Dennoch heißt es auch schon jetzt im Schaugarten: “Pflücken erlaubt”  Ganze Pflanzen sollten jedoch im Sinne des Gemeinwohles nicht entfernt werden. “Wer noch Jungpflanzen braucht, kann sich einfach im Transition Laden in der Brückenstrasse melden”, meint Hendrik.

Vertragsunterzeichnung für den Mehrgenerationengarten

Letzte Woche wurde im Tagungsraum des AWO-Seniorenheimes am Frauenmarkt der Kuratoriumsvertrag für den zukünftigen Mehrgenerationengarten zwischen AWO und Transition Town unterzeichnet.

Die AWO baut derzeit am Johannisberg ein modernes Seniorenwohnheim. Auf dem Gelände befand sich vorher unter anderem ein Gemeinschaftsgarten. Der Vertragunterzeichnung gingen fast 2 Jahre lange Verhandlungen und zahlreiche Planungstreffen voraus. Ein Kuratorium bestehend aus 6 TeilnehmerInnen der beiden Vereine wird in Zukunft über alle Belange des Mehrgenerationengartens entscheiden.

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Tomaten für UnvergEssbar

Die Jugendgruppe Q&B  (Qualifizierung und Beschäftigung junger Menschen) von der Gesellschaft für nachhaltige Entwicklung Witzenhausen pflanzte eine bunte Tomatenvielfalt am UnvergEssbar Schaugarten von Transition Town am Nordbahnhofsweg. 

Ob Cocktailtomaten in gelb, rot oder lila, robuste Salat- oder paprikaförmige Fleischtomaten,- uns erwartet dieses Jahr eine interessante und leckere Tomatenvielfalt. Das Pflücken der hoffentlich im Laufe des Sommers sonnenverwöhnten reifen Tomaten ist ausdrücklich erwünscht.

Die Jugendgruppe Q&B setzte in Zusammenarbeit mit dem Lehr- und Lerngarten Witzenhausen die Anzucht und Pflege von 12 verschiedenen Öko- Tomatensorten und insgesamt 500 Pflanzen aus dem Culinaris- Sortiment im ihrem Fachpraxis- Frühjahrsprojekt um.