Kommunale Beschlüsse: bio und real

Stadt und Parlament im Wandel

in der letzten Stadtverordnetenversammlung sind drei sehr “grüne” Anträge zum Teil einstimmig durchgekommen. Sie stehen auch im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft von Witzenhausen im #Biostädtenetzwerk und der #essbaren_Stadt:

Bei Neu- und Nachpflanzungen auf kommunalen Flächen sollen Nuss- und essbare Obstgehölze bevorzugt eingesetzt werden. Die Gehölze sollen frei beerntbar sein.

Auf Sorten- und Artenvielfalt soll geachtet werden, ebenso auf Standortverträglichkeit. Eine entsprechende Liste soll in Zusammenarbeit mit Uni und Fachleuten ausgearbeitet werden und dem Baubetriebshof zur Verfügung gestellt werden.

Einstimmig angenommen (alle Parteien)

Antrag SPD/Grüne

Städtische landwirtschaftliche Flächen werden ab April bevorzugt an Biolandwirte gegeben und dürfen nur noch nach EU-Ökoverordnung bewirtschaftet werden.

Für laufende Pachtverträge gibt es eine Ergänzungsklausel, wer sich widersetzt, kann binnen 2 Jahre gekündigt werden.

Ausnahmen für schwerwiegende Fälle möglich.

Mehrheit mit Stimmen von SPD, Grüne, AfW. CDU, FDP, Linke dagegen, Enthaltung FWG.

Witzenhausen im #Biostädtenetzwerk (vgl. http://kommunalwiki.boell.de/index.php/Netzwerk_der_deutschen_Bio-St%C3%A4dte,_-Gemeinden_und_%E2%80%93Landkreise )

Antrag SPD/ Grüne:

Keine Pestizide mehr auf kommunalen Flächen (Wege, Spielplätze, Sportplätze) zur Unkrautregulierung benutzen, auch Fremdfirmen, die beauftragt werden, dürfen das nicht mehr.

Die Stadt verwendet seit 2014 thermische Verfahren in der Fußgängerzone, damals auf Anregung des DITSL und von Transition Town an den Baubetriebshof herangetragen.

Einstimmig angenommen ( alle Parteien )

Bookmark the permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.